Thementag mgm consulting partners: Wege durch den Digitalisierungsdschungel

Geht’s raus und spielt’s Fußball“, pflegte Kaiser Franz Beckenbauer zu sagen. Genau diesem intuitiven Prinzip folgten die Teilnehmer des Thementags von mgm consulting partners. In offenen Konferenzformaten stand der Austausch zum Thema Digitalisierung unter dem Motto „Terra Incognita Digitalis“ im Fokus. Ein Nachbericht.

Der digitale Wandel eröffnet Firmen neue Chancen, ihr Geschäft zu entwickeln und interne Prozesse zu optimieren. Dem gegenüber steht ein Marktumfeld, das immer dynamischer und komplexer wird. Diese unberechenbare Situation bringt den Kunden an seine Grenzen. Gewohnte Verhaltensweisen und Praktiken funktionieren nicht mehr – sowohl in der Geschäftsführung als auch im Vertrieb, im Projektmanagement und im Alltag der Mitarbeiter. Statt Planbarkeit prägen Unsicherheit und Innovationsdruck die unternehmerischen Entscheidungen. Digitalisierung bedeutet daher für viele Unternehmen eine Expedition durch unbekanntes Terrain. An diesem Punkt kommt mgm ins Spiel.

Denn umfassend zu beraten und den Kunden durch „Terra Incognita Digitalis“ zu navigieren, ist die Aufgabe von mgm consulting partners – zusammen mit den anderen Geschäftseinheiten von mgm. Das unterstrich Hamarz Mehmanesh, CEO von mgm, während seiner programmatischen Keynote zu Beginn des Thementages.

Wir müssen unsere Kunden vor falschen Entscheidungen schützen!
(Hamarz Mehmanesh, CEO mgm technology partners)

Digitale Transformation ist die Leitidee, die mgm mit seinen Dienstleistungen anbietet – und zwar ganzheitlich. Ziel ist es, dass mgm zum „Transformator“ wird und digitalen Wandel als Gesamtpaket für seine Kunden realisiert. Das beginnt mit der strategischen Beratung und setzt sich fort bei der Operationalisierung auf technischer Seite und der anhaltenden Kundenbetreuung. Die Berater von mgm consulting partners nehmen hierbei eine Schlüsselfunktion als Mentoren ein.

Herz über Kopf beim Speed Dating

Im Anschluss an diese sehr anschauliche Einführung baten die Organisatoren des Thementags zum Speed Dating. Schließlich waren viele frisch eingestellte Kollegen aus verschiedenen deutschen mgm-Standorten zusammengekommen. Schnell waren die ersten Pärchen gebildet und das Anbandeln fing an. So konnten alle mgm-Neulinge die „alten Hasen“ ohne langatmige Vorstellungsrunden kennenlernen.

Referenten beim Thementag mgm cp: Tobias Krausmann, Julia Zydorek und Benjamin Schlör.Nach so viel Herzlichkeit ging es mit Fachlichkeit weiter. In drei Impulsvorträgen beleuchteten Benjamin Schlör, Tobias Krausmann und Julia Zydorek das Thema Digitalisierung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. So stellte Benjamin mit „Kahoot!“ eine App vor, mit der sich in Form eines Quiz schnell Wissen innerhalb eines Projektteams verteilen lässt. Klar, dass alle Zuhörer die App gleich ausprobierten und sie auf ihre Praxistauglichkeit testeten.

Tobias berichtete in seinem Vortrag „How to priorize a project portfolio with pokerchips“ ebenfalls aus der Praxis. Er erzählte von einem Kundenprojekt, bei dem es darum ging, das Investitionsbudget eines umfassenden IT Programmes um die Hälfte zu reduzieren. Auf Basis einer Risikoanalyse priorisierten Tobias und das Projektteam die Ausgaben und entfernten – abhängig vom Risiko – die einzelnen Posten. Das so gesparte Geld legten sie visualisiert in Pokerchips zur Seite. Julia näherte sich dem Thema Digitalisierung aus einer psychologischen Perspektive. Ihr Vortrag informierte über die Belastungen, die auf Mitarbeiter während einer Phase der Unternehmenstransformation zukommen. Ein gutes Change Management und die Erhöhung der Resilienz (Widerstandsfähigkeit) der Mitarbeiter gehört dabei zu den wichtigsten Aktivitäten, um die Erfolgschancen von Veränderungsprozessen zu erhöhen und die Gesundheit der Mitarbeiter nicht zu gefährden.

Ladies and Gentlemen we’re floating in Space

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen von Open Space, sprich einer offenen Gruppendiskussion. In jeweils einstündigen Sessions tauschten sich die Teilnehmer in mehreren Themengruppen untereinander aus – ohne festes Debattenformat oder einer vorab kommunizierten Agenda. Jeder konnte nach Belieben zu einer Gruppe hinzustoßen, ein Anliegen vorbringen und die Runde wieder verlassen.

Thementag-Organisator Peter Schirmanski
Thementag-Organisator Peter Schirmanski berichtet über die Open Space-Sessions.

Das hatte den Vorteil, dass die Kollegen „immer wieder neue Sichtweisen auf das jeweilige Thema einbrachten und so die Diskussion vorantrieben oder sogar in eine ganz andere Richtung drehten“, wie Thementag-Organisator Peter Schirmanski begeistert resümierte.

Thesen formulieren, querdenken, eigene Erfahrungen berichten oder einfach nur Zuhören – alles war in den Open Space-Sessions erlaubt. Das Ergebnis: Zahlreiche Ideen und Anregungen zum Thema Digitalisierung – gesammelt auf Whiteboards, Zetteln oder dem Smartphone. Viele Diskussionen drehten sich um die Frage, wie man Firmen nicht nur auf operativer Ebene beim digitalen Wandel unterstützt, sondern auch das unternehmerische Mindset und die internen Arbeitsläufe nachhaltig verändern kann. Hier ein Querschnitt der erörterten Themen:

  • Veränderte Erwartungen: Digitalisierung erfordert neue Berater-Skills
  • Voraussetzungen für den Einsatz agiler Organisationsmethoden
  • Beratungsleistungen digitalisieren – Ideen und Visionen
  • Transformation auf strategischer Unternehmensebene: das Mindset des Kunden verstehen

Fazit

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, heißt es. Nach diesem Thementag lässt sich das kräftig bejahen. Am Abend fiel das Fazit der Kollegen in der Abschlussrunde einstimmig positiv aus. Jetzt geht es darum, die erarbeiteten Ideen und Vorschläge zu ordnen, zu priorisieren und umzusetzen. Davon berichten die mgm-Mitarbeiter dann beim nächsten Thementag 😉

Bildquelle: Eigene Fotos