Es ist ein großes Problem für Online-Händler, dass ihre Kunden zwar verschiedene Artikel in ihren virtuellen Einkaufswagen laden, diesen aber anschließend verlassen, ohne den Einkauf zu beenden. Wenn der Kunde im letzten Moment abspringt, ist das besonders ärgerlich. Doch gibt es einige Methoden, mit denen Sie dieses Problem reduzieren.

Vorsicht bei der Abfrage persönlicher Informationen

Viele Kunden sind bei der Eingabe persönlicher Informationen sehr skeptisch. Daher ist es ratsam, keine überflüssigen Daten zu sammeln. Die Angaben, die für die Abwicklung der Bestellung unerlässlich sind, können Sie mit kleinen Info-Boxen versehen, die erklären, weshalb die Daten notwendig sind.

Authentifizierung durch Logos

Da es im Online-Handel viele schwarze Schafe gibt, haben zahlreiche Nutzer nur ein sehr geringes Vertrauen in die Händler. Oftmals brechen sie den Einkauf ab, weil sie im letzten Moment befürchten, dass der entsprechende Anbieter zwar den Kaufbetrag abrechnet, die bestellten Artikel aber dann nicht ausliefert. Die Authentifizierung durch Institutionen wie PayPal, Verisign oder McAfee kann mit der Einbindung der entsprechenden Logos auf der Website das Vertrauen erhöhen.

Einfache Navigation beim Abschluss des Einkaufs

Wenn die Kunden ihren Einkaufswagen anklicken, um den Einkauf abzuschließen, ist die Navigation dabei oftmals sehr kompliziert. Sie müssen mehrmals vor und zurück klicken und häufig die Artikel neu laden. Das führt ebenfalls zu Abbrüchen. Deshalb ist es wichtig, dass der Einkaufswagen mit allen Artikeln stets mit einem Klick zu erreichen ist, damit die Kunden den Vorgang schnell und problemlos abschließen.

E-Mails nach abgebrochenem Einkauf versenden

Sollte ein Kunde seinen Einkauf nicht zu Ende führen, ist es sinnvoll, per E-Mail nachzufragen, was der Grund dafür war. Dafür ist es möglich, eine automatisierte Nachricht zu verschicken. Effektiver sind jedoch persönliche Mails. Das dient zum einen dazu, ein eventuell bestehendes Problem zu beheben. Zum anderen erinnert sie die Kunden an den Einkauf und führt häufig dazu, dass sie diesen abschließen.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf LinkedIn veröffentlicht.

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